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Bewässerung!
25 April 2019

Ohne Wasser gibt es keine Pflanzen, denn um wachsen und blühen zu können, benötigen Pflanzen regelmäßig Wasser. Nachfolgend finden Sie einige Richtlinien für die richtige Bewässerung;

Fest stehende Pflanzen

Benutzen Sie bei fest stehenden Pflanzen ein Sprühgerät, das Sie mindestens eine Stunde lang an ein- und derselben Stelle stehen lassen; der Boden bei den Wurzeln muss durch durchnässt werden. Sprühen Sie immer bei länger anhaltender Trockenheit. Geben Sie neu eingepflanzten Pflanzen in den ersten Wochen ausreichend Wasser, damit sie gute Wurzeln bilden. Besprühen Sie die Pflanzen mit einem feinen Wasserstrahl. Wenn Sie abends sprühen, sparen Sie wegen der geringeren Verdunstung zwar Wasser, doch erhöht sich dadurch auch die Möglichkeit der Schimmelbildung, weil das Blatt länger feucht bleibt. Benutzen Sie bei Einzelpflanzen eine Gießkanne. Wenn Sie häufig und viel Wasser geben müssen, ist ein Gartenschlauch mit einem versetzbaren Sprüher oder sogar einem fachmännisch angelegten (automatischen) festen Bewässerungssystem mit Sprühdüsen und Verneblern ideal.

Rasen

In den ersten Wochen nach dem Verlegen der Rasenschollen muss das Sprühgerät zwei bis drei Mal täglich eingesetzt werden. Warten Sie bei sonnigem Wetter mit dem Sprühen nicht erst, bis es Abend ist. Der Rasen benötigt diese Feuchtigkeit dringend, solange die Rasenwurzeln noch nicht ausreichend Wasser aus dem Grund aufnehmen können, auf alle Fälle in der grellen Sonne. In der Nacht trocknen die Rasenschollen nicht aus. Nach vier bis sechs Wochen sind die Rasenschollen dann angewachsen, und die Austrocknungsgefahr ist geringer. Bei einem automatischen Bewässerungssystem sind in den Rasen eingelegte Pop-up-Sprüher die optimale Lösung. Durch den Wasserdruck schieben sich diese Pop-up-Sprühköpfe zum Bewässern nach oben und sacken anschließend wieder in den Rasen hinein. Achten Sie darauf, nach dem Besprühen den Rasen nicht sofort zu betreten, da Sie vor allem gleich hinterher mit Ihren Schuhen in den Rasen einsinken.

Stauden

Allein stehende Einzelstauden können Sie separat mit einem Wasserschlauch an den Wurzeln bewässern. Graben Sie dafür eine Kuhle oder eine Rinne in den Boden rund um die Wurzeln, sodass das Wasser in den Boden einziehen kann und nicht wegfließt. Der Boden ist wie ein Schwamm, dem, um ihn gut anzufeuchten, viel Wasser hinzugefügt werden muss. Der Boden muss bis zu den Wurzeln feucht sein. Nur die Blätter zu bewässern ist nicht so effektiv, weil die Blattkrone wie ein Regenschirm über den Wurzeln steht und das Wasser abhält. Das Wasser tropft somit vom Rand dieser Blätterkrone ab, wodurch die darunter liegenden Wurzeln weniger Wasser bekommen. Während lang anhaltender Trockenheit müssen Sie immer zusätzlich Wasser hinzufügen. Der Boden bei den Wurzeln muss immer mindestens leicht feucht bleiben. Bei einem grobkörnigen sandigen Untergrund müssen Sie schon früher mit Bewässern anfangen und auch häufiger sprühen als bei schwereren Bodenarten.

Bäume

Oft wird beim Einpflanzen eines Baumes bei den Wurzeln eine kleine Röhre oder ein Drainageschlauch in den Boden gesetzt; diese Drainageröhre ragt etwas aus dem Boden heraus und dient dazu, Wasser hineinzugießen, damit das Wasser auf diese Weise direkt zu den Wurzeln gelangt und der Verdunstungsverlust minimiert wird. Viele Bäume benötigen große Wassermengen. An warmen Tagen müssen oft –zig Liter gewässert werden (die über das Blätterwerk wieder verdunsten). Vor allem bei Koniferen ist eine Tropfbewässerung daher das ideale Bewässerungssystem.

Hecken

Bei Hecken müssen Sie darauf achten, dass die Hecken nach dem Einpflanzen ausreichend Feuchtigkeit bekommt. Ein Tropfbewässerungsschlauch unter der Hecke ist ideal. Schalten Sie den Tropfbewässerungsschlauch einmal wöchentlich ein, im Sommer nach dem Einpflanzen einmal alle zwei Wochen und im Herbst einmal monatlich. Nach dem ersten Jahr haben die Pflanzen ausreichend Wurzeln gebildet, um selbstständig genug Wasser zu bekommen. Während langer Trockenzeiten müssen Sie Hecken natürlich bewässern. Befeuchten Sie an trockenen, windigen Tagen auch das Blattwerk gut. Nicht bei direktem Sonnenschein sprühen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel bewässern. Sie können dieses selbst mit einem Spaten oder einer Schaufel überprüfen; der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein. Wenn Sie eine kleine Kuhle graben, darf kein Wasser darin stehen!

Einjährige Pflanzen

Einjährige Topfpflanzen müssen bei warmem, trockenem Wetter täglich begossen werden. Wann dies erforderlich ist, können Sie selbst feststellen. Stecken Sie dafür das erste Fingerglied Ihres Zeigefinders in den Topfboden. Wenn sich der Finger trocken anfühlt, müssen Sie Wasser hinzugeben. Achten Sie darauf, dass die Blumentöpfe und Pflanzenbehälter einen guten Abfluss haben. Wenn Sie zu viel Wasser hinzugegeben haben, muss dieses auch schnell wieder abfließen können. Neue Blumentöpfe haben häufig keine Drainagelöcher auf der Unterseite oder seitlich. Diese müssen Sie dann hineinbohren. Hydrokörner oder Topfscherben sorgen dafür, dass zu viel Wasser schnell durch den Topf hindurch- und abfließen kann.

Kletterpflanzen

Kletterpflanzen wachsen häufig auf einem trockenen Bodenstreifen vor einer Mauer oder einem Zaun. Es ist sehr wichtig, dass Kletterpflanzen gut gewässert werden. Achten Sie darauf, dass der Boden im Wurzelbereich nicht austrocknet.